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Die Hanfsubstanzen: Was sind Cannabinoide?

auf November 17, 2021

Cannabinoide

Cannabinoide sind natürliche isolierte Inhaltsstoffe aus der Cannabispflanze oder deren synthetische Derivate. Die Hanfsubstanzen haben ein großes therapeutisches Potential. Erfahre wie Cannabinoide im Körper aufgenommen werden und welche Effekte sie haben.

 

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Was sind Cannabinoide?

Welche Cannabinoide gibt es?

Welche Effekte haben Cannabinoide?

Was ist das Endocannabinoidsystem?

Wie werden Cannabinoide im Körper aktiviert?

Wie ist der Einfluss von Cannabinoiden auf den Körper?

 

Was sind Cannabinoide?

Hanf enthält etwa 600 verschiedene Inhaltstoffe wie Aminosäuren, Proteine, Zucker, Alkohole, Fettsäuren, Flavonoide, Terpene und mehr als 113 Cannabinoide – Cannabis (sativa subsp. indica) spezifische Substanzen. Cannabinoide haben die Fähigkeit an Rezeptoren des menschlichen Nervensystems innerhalb des Endocannabinoidsystems anzudocken. Die bekanntesten Cannabinoide sind Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Neben den Cannabinoiden des Hanfes und den körpereigenen Cannabinoiden gibt es synthetische und teilsynthetische Cannabinoide. Im Labor hergestellte Cannabinoide für medizinische Zwecke ahmen die Eigenschaften der Phytocannabinoide (pflanzlich) und Endocannabinoide (menschlich) nach.

 

Welche Cannabinoide gibt es?

Die bislang am meisten wissenschaftlich untersuchten und eingesetzten der etwa 113 bekannten Cannabinoide sind THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol), CBD (Cannabidiol), CBG (Cannabigerol) und CBN (Cannabinol). Erwähnenswert sind zudem CBC (Cannabichromen), THCV (Tetrahydrocannabivarin), CBDV (Cannabidivarin) und BCP (Beta-Caryophyllen). Dabei ist das Cannabidiol das am häufigsten im Faserhanf und nach THC das zweithäufigste im Drogen- und Medizinalhanf vorkommende Cannabinoid. Die Cannabinoide THC, CBGL und CBN sind psychoaktiv. CBD, CBC und CBG haben keine rauschartige Wirkung.

 

Welche Effekte haben Cannabinoide?

Cannabinoide haben ein hohes Wirkpotenzial. Wichtig ist: der Entourage-Effekt - das Zusammenspiel von Terpenen (organische, aromatische Verbindungen) und Cannabinoiden - ist für das therapeutische Potenzial und die Erhöhung der biologischen Aktivität der Cannabinoide verantwortlich. Grundsätzlich gilt: Erst durch die Decarboxilierung (Abspaltung Carboxylgruppe durch Erhitzung zwischen 180 - 210 °C) entfalten Cannabinoide ihre Wirkung.

 

 

Cannabinoide erklärt

Was ist das Endocannabinoidsystem?

Das Endocannabinoidsystem (ECS) ist zuständig für den Abbau von Endocannabinoiden (körpereignen Cannabinoiden) - natürliche, hemmende Botenstoffe. Es beeinflusst die Regulation von Schmerz, Stress und des Abwehrsystems, aber auch von Körpertemperatur, Appetit, Bewegung, Zellwachstum, Entzündungsprozessen, der Sinneswahrnehmung sowie Lernprozessen.

 

Wie werden Cannabinoide im Körper aktiviert?

Cannabinoide wirken über das körpereigne Endocannabinoidsystem (ECS). Sobald die Hirn-Blut-Schranke überschritten ist, werden Cannabinoide im Endocannabinoidsystem des Körpers aufgenommen. Andockend an die Cannabioid-Rezeptoren CB1 und CB2 können Cannabinoide im Körper aktiviert werden. CB1 Rezeptoren sind überwiegend im Nervensystem und Gehirn befindlich, CB2 im Immunsystem. Durch die zahlreichen Verarbeitungsorte im Organismus ergeben sich breite Effekt der Cannabinoide im Körper. Dabei entfalten die unterschiedlichen Stoffe laut wissenschaftlicher Studien im Zusammenspiel mit den körpereignen Botenstoffen gegensätzliche Wirkungen.

 

Wie ist der Einfluss von Cannabinoiden auf den Körper?

Wichtig zu wissen: Bei jedem Menschen ist der Einfluss der Cannabinoide anders. Der Körper muss sich in den meisten Fällen zunächst an die neue Substanz gewöhnen. Je nach Dosierung ist erst nach zehn bis 30 Tagen ein Effekt zu spüren. Achte auf einen Verantwortungsvollen Umgang mit Cannabinoiden und beachte Dosierungshinweise auf Cannabinoidhaltigen Produktpackungen. Eine allgemeine Aussage über den Wirkeintritt und Wirkdauer von CBD kann nicht getroffen werden. Klar ist, es macht einen Unterschied, ob eine Substanz inhaliert, geschluckt oder über die Schleimhäute und Haut aufgenommen wird.

 

    Quelle: National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine; Health and Medicine Division; Board on Population Health and Public Health Practice; Committee on the Health Effects of Marijuana: An Evidence Review and Research Agenda. The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research. Washington (DC): National Academies Press (US); 2017 Jan 12. 4, Therapeutic Effects of Cannabis and Cannabinoids. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK425767/ Trends in Pharmacological Sciences. Volume 36, Issue 5, Pages 277-296. Endocannabinoid signaling at the periphery: 50 years after THC. M. Maccarrone, I. Bab, T. Bíró, Guy A. Cabral, Sudhansu K. Dey, V. Di Marzo, Justin C. Konje, G. Kunos, R. Mechoulam, P. Pacher, Keith A. Sharkey, A. Zimmer. (May 2015).Katherine A. Scott, Angus G. Dalgleish, Wai M. Liu. Anticancer effects of phytocannabinoids used with chemotherapy in leukaemia cells can be improved by altering the sequence of their administration. (2017) Journal of the American College of Cardiology. Volume 56, Issue 25, 14–21, Pages 2115-2125. Cannabidiol Attenuates Cardiac Dysfunction, Oxidative Stress, Fibrosis, and Inflammatory and Cell Death Signaling Pathways in Diabetic Cardiomyopathy. Mohanraj Rajesh. Partha Mukhopadhyay, Sándor Bátkai, Vivek Patel, Keita Saito, Shingo Matsumoto, Yoshihiro Kashiwaya, Béla Horváth, Bani Mukhopadhyay, Lauren Becker, György Haskó, Lucas Liaudet, David A. Wink, Aristidis Veves, Raphael Mechoulam, Pál Pacher. (December 2010). Life Sciences. Volume 26, Issue 23, 9, Pages 1991-1995. Anti-inflammatory properties of cannabichromene. Philip W. Wirth, E. Sue Watson, Mahmoud ElSohly, Carlton E. Turner, James C. Murphy. (1980). Neurochemistry International. Volume 63, Issue 5, Pages 432–437. The effect of cannabichromene on adult neural stem/progenitor cells. Noriko Shinjyo, Vincenzo Di Marzo. (2013). Potential Medical Uses of Cannabigerol: A Brief Overview. Deiana, S. Handbook of Cannabis and Related Pathologies: Biology, Pharmacology, Diagnosis, and Treatment. pp. 958-967. (2017) Neurochemistry International. Volume 63, Issue 5, Pages 432–437. The effect of cannabichromene on adult neural stem/progenitor cells. Noriko Shinjyo, Vincenzo Di Marzo. (2013). Life Sciences. Volume 13, Issue 11, 1, Pages 1527-1531. The anticonvulsant activity of cannabidiol and cannabinol. R. Karler, W. Cely, Stuart A. Turkanis. (1973).

 

Photo by Add Weed on Unsplash

 

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